Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband e.V. (DBS), Nachricht vom 8.10.2020

Die deutsche Para Dressursport-Elite versammelt sich am kommenden Wochenende, 11. und 12. Oktober, zum ersten und einzigen Turnier des Jahres dieser Art. Alle anderen Para Dressursport-Events sind wegen der Corona-Pandemie 2020 abgesagt worden. Das Turnier findet auf dem Gelände des Pferdesport- und Reittherapie-Zentrums der Gold-Kraemer-Stiftung im nordrhein-westfälischen Frechen statt. Mehrfache Paralympics-Sieger werden ebenso teilnehmen wie Nachwuchs- und Breitensportler*innen.

Unter der sportlichen Leitung von Bundestrainer Bernhard Fliegl und Co-Bundestrainer Rolf Grebe stellt sich der deutsche A-Kader den Dressur-Prüfungen, um unter internationalen Turnierbedingungen den aktuellen Leistungsstand bestmöglich abzurufen. Unter den Top-Athlet*innen sind unter anderem die international erfahrenen und erfolgreichen Para Dressursport-Reiterinnen Hannelore Brenner und Angelika Trabert, die mit einem noch jungen, aber talentierten und vielversprechenden Pferd anreisen wird, das zum ersten Mal ein Turnier bestreitet. Mit dabei ist auch Steffen Zeibig mit seiner Stute „Feel Good“, die in diesem Jahr auf Regelturniere schon großartige Leistungen gezeigt hat. Mit Heidemarie Dresing nimmt an den Prüfungen die Viertplatzierte bei der Europameisterschaft 2019 in den Niederlanden teil.

Für das Bundestrainerteam stehen neben der nationalen Spitze auch die Nachwuchssportler*innen im Mittelpunkt. Das Augenmerk liegt hier sowohl auf deren aktuellem Leistungsstand als auch auf der Sichtung neuer interessanter Nachwuchspferde. Die letzten sportlich zählbaren Ergebnisse stammen aus 2019. So stellt das Para Dressursport-Turnier in Frechen in 2020 die einzige Leistungsabfrage unter Turnierbedingungen dar. Die Grundlage für eine Leistungsklassifizierung ist der Sportgesundheitspass. Nach Bescheinigung der Sportfähigkeit werden die Reiter*innen von den deutschen Mannschaftsärzten oder einem anderen auswärtigen Klassifizierer (speziell fortgebildete Ärzte oder SportphysiotherapeutInnen) klassifiziert und in eine Wettkampfklasse (Grade I bis V) eingeteilt. Grade I ist die Wettkampfklasse für Reiter*innen mit schweren Beeinträchtigungen. Hier reitet man nur Schritt. In Grade V treten Sportler*innen mit leichten Beeinträchtigungen an.

Das Para Dressursport-Turnier integriert auch den Breitensport: Am Samstag startet ein inklusiver Führzügel-Wettbewerb für Teilnehmer*innen mit und ohne Behinderung. Dabei treten unter anderem auch Bewohner*innen der Paul Kraemer Häuser – ein Wohnangebot für Menschen mit kognitivem Förderbedarf – an. Am Sonntag steht der inklusive Mannschafts-Reiter-Wettbewerb für Teilnehmer*innen mit und ohne Handicap an. Bei dieser Wertung nehmen auch Jugendliche ab 14 Jahren teil. Das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) stellt die RichterInnen. Unter ihnen Britta Bando, die Equipechefin der deutschen Para-Dressurreiter, Dr. Jan Holger Holtschmit, Vorstandsvorsitzender des DKThR sowie Marco Orsini vom DKThR. Zuschauer sind aufgrund aktueller Coronabestimmungen nicht zugelassen worden.

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