Inhalt/Struktur

Die Weiterbildung wird als geschlossene Einheit bei der Bayerischen Landesärztekammer und der Psychotherapeutenkammer akkreditiert und endet mit einem Abschlusskolloquium (Zertifikat). Fortbildungspunkte werden modulspezifisch beantragt. Die Weiterbildung ist psychodynamisch ausgerichtet und bezieht gestalt-, verhaltens- und körpertherapeutische Ansätze sowie das Arbeiten mit Bildern und Zeichnungen ein.

Das berufsbegleitende Curriculum umfasst 220 Unterrichtseinheiten, aufgeteilt in neun Wochenendmodule in circa eineinhalb Jahren, die sich im ersten Teil aus Theorie, praktischer Arbeit und Selbsterfahrung mit dem Pferd sowie im zweiten Teil aus fallbezogenen Supervisionen und Balintgruppenarbeit zusammensetzen. Qualitätssicherung und qualitative Wirksamkeitsforschung werden ebenso thematisiert.

Das Curriculum soll auf vorhandenen Grundlagen für einen praktisch und theoretisch fundierten, sensiblen und achtsamen Einsatz der Pferde in der psychotherapeutischen Praxis qualifizieren.

In diesem Sinne sollen Einblicke in verschiedene, bewährte methodische Ansätze und Möglichkeiten der Einbeziehung von Pferden als lebendiges Medium in bestehende psychotherapeutische Verfahren gegeben werden. 

Zugleich ist es das Anliegen des Weiterbildungsträgers, der Entwicklung eines eigenen, dem jeweiligen persönlichen, hippologischen wie psychotherapeutischen Hintergrund angepassten Settings guten inneren wie äußeren Raum zu geben.

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