Foto: Roland Schmid

Hippotherapie

Die Hippotherapie ist wie die Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd und die Ergotherapeutische Behandlung mit dem Pferd sowie das Reiten als Sport für Menschen mit Behinderungen ein Fachbereich des Therapeutischen Reitens.

Heute wird die Hippotherapie als rein medizinischer Einsatz des Pferdes im Sinne einer Ergänzung der Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage verstanden. Es handelt sich dabei um eine physiotherapeutische Einzelbehandlungsmaßnahme, die in ein therapeutisches Gesamtbehandlungskonzept eingebunden sein sollte. 

Geschichte

Schon in der Antike war die wohltuende Wirkung des Reitens für Menschen mit Behinderungen vor allem mit Erkrankungen des Bewegungsapparates bekannt. In Deutschland etablierte sich das moderne Verständnis vom „Reiten“ als Therapie nach dem zweiten Weltkrieg. Prägend waren dabei die Mediziner, die den therapeutischen Einsatz des Pferdes zur Behandlung von neurologischen und/ oder orthopädischen Erkrankungen des Bewegungsapparates weiter verfolgten. Durch Erfahrungsberichte, Studien und wissenschaftliche Veröffentlichungen etablierte sich schließlich der Begriff Hippotherapie als Therapieform in der medizinischen Heilbehandlung.

Service: Informations-Flyer Fachbereich Medizin/ Hippotherapie

Erklärt werden hier zum Beispiel die therapeutisch wirksamen Elemente in der Hippotherapie, wo diese besonders wirken und was sie besonders bewirken. Zusammen mit den Indikationen und Kontraindikationen ist dieser Flyer eine wertvolle Information für Ärzte, Physiotherapeuten und Patienten.

Der Flyer ist für Mitglieder des DKThR kostenlos erhältlich. 

Auf Messen steht der Fachbereichs-Flyer allen Interessierten zur Verfügung.

"Nicht behindert zu sein, ist wahrlich kein Verdienst,

sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann."

Richard von Weizäcker, Bundespräsident a.D.