Foto: Stephan Kube

Sichtweisen zum Therapeutischen Reiten

"Die positiven Wirkungen sind wissenschaftlich belegt. Heilung, Linderung, Prävention, neue Lebensfreude, Hilfe in der Persönlichkeitsentwicklung und gestärktes Vertrauen in sich und andere - diese Erfolge werden dem Therapeutischen Reiten zugeschrieben."

Dr. Jan Holger Holtschmit, Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie; Chefarzt der Abteilung für konservative Orthopädie an den Marienhauskliniken St. Josef in Losheim am See. Vorsitzender des DKThR seit 2011.

"Pferde haben die große Fähigkeit, sich auf den Menschen einzustellen. Sie sind soziale, "menschenfreundliche", unvoreingenommene und oft hoch kontaktbegabte Wesen."

Prof. Dr. med. Karl Klüwer (1921-2014), Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

"Therapeutisches Reiten hat eine lange Geschichte. Es hatte seine Anfänge im Militär. Im Vereingten Königreich verbreitete sich das Therapeutische Reiten besonders nach dem ersten Weltkrieg und wurde bei Kriegsverletzten eingesetzt. In Deutschland verbreitete sich Therapeutisches Reiten insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg. Das Pferd als Partner in der Therapie ermöglicht einen ganzheitlichen sensomotorisch-funktionellen und psychosozialen Ansatz. Therapeutisches Reiten und Reitsport für Menschen mit Handicap nutzen die heilende Beziehung zwischen Mensch und Pferd."Dr.

Oberstarzt Dr. Andreas Lison, Leiter des Zentrums für Sportmedizin der Bundeswehr in Warendorf.