Nachfolgend eine Auswahl unserer bisherigen abgeschlossenen Projekte:

TAPfer - Therapeutische Arbeit mit dem Pferd

Zusammen mit dem DKThR hat die Deutsche Kinderhilfe und die Stiftung "Die Gute Hand" die Evaluationsstudie "TAPfer - Therapeutische Arbeit mit dem Pferd" initiiert und finanziert. Diese überprüfte die Wirksamkeit von Heilpädagogischem Voltigieren/ Reiten bei Kindern mit Autismus.

Projektlaufzeit: 1. Mai 2001 bis 30. April 2006

Schlussfolgerung: Die zusätzliche Behandlung mit Heilpädagogischem Voltigieren/ Reiten führt zu einer Verbesserung von Wahrnehmung, Motorik, den für Autismus zentralen Bereichen Kontaktaufnahme und Kommunikation, vor allem des Sprachverhaltens sowie zu einer Reduktion der Verhaltensauffälligkeiten.

Kurz- und Abschlussbericht erhalten Sie hier

Hippotherapie zur Behandlung der Myalgien bei myotoner Dystrophie Typ 2

Gemeinsam mit dem DKThR führte die Charité Berlin eine Studie durch, welche den Nutzen der Hippotherapie bei Patienten, die an einer muskulären Schwäche (myotone Dystrophie Typ 2) verbunden mit dumpf ziehenden Muskelschmerzen (Myalgien) leiden, prüfen sollte.

Die Studie war auf eine experimentelle Phase von drei Monaten und auf eine Auswertungsphase von drei Monaten angelegt.

Beginn der Studie: Januar 2006; Ende im Juli 2006.

Ergebnis: Die Hippotherapie erweist sich als geeignetes Verfahren zur Behandlung von Muskelschmerzen bei Muskelschwäche.

Ausführliche Informationen finden Sie hier!

"KiKa"-Studien

Das DKThR unterstützte die vom Zentrum für Therapeutisches Reiten Johannisberg e.V. initiierten "KiKa"-Studien. Mit diesen sollte die Wirkung von Therapeutischem Reiten bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern untersucht werden.

Seit 2006 wurden in Kooperation mit der Kinderkardiologie der Uniklinik Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln insgesamt fünf Studien mit Kindern mit angeborenem Herzfehler durchgeführt. Die fünfte Studie endete im Sommer 2011. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Studien präsentierte die Projektleiterin und Kinderkardiologin Dr. Sabine Schickendantz im April 2012 auf dem Weltkongress des Therapeutischen Reitens in Athen.

Schlussfolgerung: Die Untersuchungsergebnisse weisen auf einen positiven Einfluss dieser Therapieform auf die psychomotorische und psychosoziale Entwicklung hin.

Pilotstudien mit Multiple Sklerose Patienten

In Vorbereitung auf die große Hippotherapiestudie führte das Zentrum für Therapeutisches Reiten Johannisberg e.V. 2007 und 2009 zwei Pilotstudien mit Multiple Sklerose Patienten durch. Ziel war es, die Auswirkungen der Hippotherapie auf Gehfähigkeit, Spastik, Gleichgewicht und Lebensqualität zu untersuchen.  

Die unter anderem vom DKThR unterstützten Projekte zeigen die positiven Auswirkungen der Hippotherapie in den oben genannten Bereichen. 

Die wissenschaftliche Beratung erfolgte durch Dr. Dieter Pöhlau, Chefarzt der Kamillus Klinik in Asbach/Westerwald - eine der führenden MS Kliniken in Deutschland.