Foto: Uta Helkenberg

Para-Equestrian

Seit 2006 ist "Para-Equestrian" achte Disziplin im Weltreiterverband FEI. Unter dem Begriff "Para-Equestrian" werden das Dressurreiten und der Fahrsport für Menschen mit Behinderungen zusammengefasst. Analog zur FEI hat sich 2013 der DOKR-Beirat "Para-Equestrian" gegründet um auch national die enge Kooperation zum Regelsport zu dokumentieren. Dies beschloss die FN-Mitgliederversammlung bei ihrer Jahrestagung in Münster. Als erste Sportart trug der Pferdesport 2010 in den USA seine Regelsport-Weltmeisterschaften zusammen mit den Para-Weltmeisterschaften aus.  Laut Beschluss der DOKR-Mitgliederversammlung ist Para-Equestrian künftig mit einem eigenen Disziplinbeirat im DOKR vertreten. Dass es sich um einen „Beirat“ und nicht mit einem „Ausschuss“ handelt, hängt damit zusammen, dass die Reiter und Fahrer mit Behinderung in Deutschland traditionell durch das DKThR vertreten werden. Das DKThR nimmt im Tagesgeschäft die bisherigen Aufgaben wie gehabt wahr und bleibt erster Ansprechpartner in disziplinspezifischen Fragen. Damit hat Para-Equestrian einen vergleichbaren Status wie die Disziplinen Distanzreiten und Reining, die im Verein Deutscher Distanzreiter (VDD) beziehungsweise in der Ersten Westernreiterunion (EWU) und anderen Westernreitsportverbände organisiert sind. Das DOKR tritt hauptsächlich dann in Erscheinung, wenn es um Fragen zum internationalen Spitzensport geht.  Die FN/ das DOKR ist der einzige offizielle Ansprechpartner der FEI in Deutschland und damit auch zuständig für die Beschickung aller FEI-Turniere im In- und Ausland.