Grades im Para-Fahrsport

Im Para-Fahrsport gibt es national 3 Grades, international 2 Grades. In Grade 1 sind die am schwersten eingeschränkten Fahrer, in Grade 2 die leichter eingeschränkten Fahrer eingestuft. In Grade 3 werden die Fahrer eingestuft, deren Behinderung oder Krankheit nicht so schwer  ist, dass eine Einstufung in Grade 1 oder 2 gerechtfertigt ist, die jedoch auf kompensatorische Hilfsmittel angewiesen sind um den Sport ausüben zu können.
Im Wesentlichen soll durch die Einteilung in Grades den unterschiedlich schweren Einschränkungen im Sport Rechnung getragen werden. Verbunden mit den Hilfsmitteln, die den Sportlern entsprechend ihrer Einschränkungen erlaubt werden, sollen die Fahrer möglichst uneingeschränkt diesen Sport ausüben können und zwar als Freizeitsport, als Turniersport im Regelsport und bei den Turnieren im Para-Fahrsport.
Während zum Beispiel Fahrer mit einer kompletten Querschnittlähmung (Rollifahrer mit eingeschränkter Rumpfkontrolle und teils verminderter Kraft in den Schultern/Armen) meist in Grade 1 eingestuft werden, erhalten Fahrer mit einer inkompletten Querschnittlähmung (teil- oder zeitweise gehfähig, verminderte Kontrolle in den Beinen) das Grade 2.
Dem entsprechend erhalten Grade 3 die Personen, die nicht in die Profile der FEI passen, aber auf Grund einer körperlichen Einschränkung (z.B. ein versteiftes Fuß-oder Kniegelenk) nicht in der Lage sind, den Sport ohne Kompensatorischen Hilfsmittel auszuüben. Dies  könnte z.B. eine zusätzliche Bremse für den Beifahrer sein.


Eine genaue Beschreibung der Profile für die Grades 1 und 2 findet man auf der FEI-Homepage im Classification Manual for Para-Equestrian Competitions  ab Seite 62.

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zum Classification Manual:

www.fei.org