08.03.2019 Von: 9

Ausverkaufte Sondervorstellung: Dokumentarfilm "Stiller Kamerad" am 7. März in Warendorf ein Erfolg

Gemeinsam mit der Tageszeitung "Die Glocke" und Johannes Austermann, dem Inhaber des Kinos "Scala" in Warendorf, konnten wir erreichen, dass "Stiller Kamerad" in Warendorf gezeigt wurde (als einziger Standort im Münsterland). Im Anschluss an den feinfühligen Dokumentarfilm fand eine Podiumsdiskussion statt.


Unter der Moderation von Peter Wild, Leiter der Lokal- und Kreisredaktion der "Glocke", diskutierten der Filmemacher Leonard Hollmann, DKThR-Geschäftsführerin Ina El Kobbia, DKThR-Vorstandsmitglied Dirk Baum sowie Dr. Dörthe Lison und Oberst Michael Maul als Vertreter der Sportschule der Bundeswehr über das Thema der Dokumentation: Der Einsatz des Pferdes zur Unterstützung von Bundeswehrsoldaten bei posttraumatischen Belastungsstörungen. 

Aufgrund der starken Nachfrage wird ein weiterer Termin angeboten: 

Dienstag, 12. März, 19.30 Uhr im Scala Filmtheater, Klosterstraße 5, 48231 Warendorf

(Eintrittspreis 7,50 Euro).

Wir als DKThR sind an dem Film nicht beteiligt, dennoch betrifft dieser einen Kernbereich unseres Tätigkeitsfelds. Vor allem zeigt er, welche Bedeutung das Pferd in unserer Gesellschaft hat bzw. haben kann; etwas was uns alle, die wir mit dem Pferd zu tun haben, verbindet.

Einen Einblick erhalten Sie durch diesen Trailer.

Hier geht es zum Vorverkauf. 

Eine dritte Vorstellung ist in Planung! 

Unser erstes Statement zum Film: 

Gestern lief der Dokumentarfilm „Stiller Kamerad“ im vollbesetzten Kino in Warendorf.

Der Film vermochte ein komplexes Thema: „pferdgestützte Therapie im psychotherapeutischen Kontext zur Stabilisierung, Begleitung und Unterstützung von Soldatinnen und Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen“ authentisch und feinfühlig darzulegen. Auch wenn eine Methodenvielfalt der psychotherapeutischen und heilpädagogischen Arbeit inhärent ist, wurden Kernelemente der pferdgestützten Therapie gut nachvollziehbar vermittelt. Insbesondere die Ausführungen der betroffenen Soldaten/innen des Films machten die Wirkweise und Stärke der pferdgestützten Therapie deutlich.

In der anschließenden Podiumsdiskussion unter einer sehr gut geführten Moderation des Chefredakteurs der Tagespresse „Die Glocke“, Peter Wild, gelang ein fachlicher und zugewandter Austausch aller beteiligten Akteure. Das Verständnis füreinander und der gegenseitige Respekt zwischen Bundeswehr und Zivilgesellschaft schwangen in der Diskussion durchgängig mit und waren allen, einschließlich den Zuschauern, ein spürbares Anliegen.

*Anmerkung in eigener Sache: Eine ausführliche Besprechung des Films auch mit dem zusätzlichen Blick auf Elemente des Bewegungsdialogs, etwa durch das Sitzen/ Reiten auf dem Pferd sowie die Rückkoppelung der therapeutischen Arbeit mit dem Pferd zur zuständigen Klinik, werden wir in der nächsten Ausgabe unserer Fach- und Verbandszeitschrift Ausgabe 2/ 2019 diskutieren und veröffentlichen.