"Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine, kürzt die öde Zeit, und er schützt uns durch Vereine vor der Einsamkeit." (Joachim Ringelnatz)
Sie sind durch eine Krankheit, durch einen Unfall oder seit Geburt an körperlich gehandicapt?
Sie kennen eine solche Person in Ihrem persönlichen Lebensumfeld?
Wenn Sie oder die Ihnen bekannte Person zudem auch noch reitsportbegeistert sind, ist das Reiten für Menschen mit Behinderung eine ideale Breiten- und Leistungssportart, die auch zusammen mit Nichtbehinderten ausgeübt werden kann.
Das Reiten als Sport für Menschen mit Behinderung ist nicht zu verwechseln mit der Reittherapie oder dem Therapeutischen Reiten. Das Deutsche Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) e.V. , einem Anschlussverband und Kooperationsverband der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) e.V., betreut und organisiert den Behindertensport. Besondere Hilfsmittel (wie z.B. speziell umgebaute Sättel) machen den Reitsport auch Menschen mit schweren und geistigen Behinderungen sowie Blinden zugänglich.
Die ReiterInnen mit Handicap sind in vier Wettkampfklassen (sogenannte Grades
von I bis IV) eingeteilt. Die Zuordnung in die Grades richtet sich nach der Schwere der Behinderung und stellt somit einen fairen Wettbewerb sicher. In Grad I treten die ReiterInnen mit den schwersten Behinderungen und in Grad IV mit den geringsten Behinderungen an. Bei den FahrerInnen erfolgt ebenfalls eine Einstufung nach Grades.
Wenn wir Ihr Interesse an der Ausübung des Pferdesports mit Handicap geweckt haben, würden wir uns über einen Kontakt sehr freuen.