Das DKThR bleibt bei all seinen Aktivitäten transparent. Hier verschwinden keine Gelder in falschen Kanälen, sondern gehen genau an die, die sie am dringendsten benötigen. Lesen Sie stellvertretend für viele die Geschichten von
Kai,
Sascha,
Sebastian,
Michelle,
den Zwillingen Leon und Lea,
Konstantin und
Gina.
Kai, 7 Jahre, erkrankt an Muskeldystrophie Duchenne, einer final tödlich verlaufenden, genetisch bedingten Muskelerkrankung. Seine Eltern tun alles, um ihm optimale Entwicklungsbedingungen zu schaffen. Das Heilpädagogische Voltigieren und Reiten HPV/R bekommt ihm sehr gut, aber die Familie ist nicht länger imstande, die Kosten für die Therapie selbst zu tragen und auch das Sozialamt hat eine Unterstützung abgelehnt. Trotzdem hilft jede Stunde auf dem Pferd Kai, die nahende Gehunfähigkeit zeitlich hinauszuzögern.
Sascha ist 8 Jahre alt. Seine Eltern sind getrennt und beide arbeitslos. Sascha fiel in der Schule durch massive Aggressivität auf und wurde durch das Jugendamt erstmals in ein Projekt vermittelt, das eine 10-wöchigen pferdegestützten Kindertherapie vorsah. Diese Therapie hat sehr positive Wirkung auf seine Entwicklung genommen.
Sebastian ist 14 Jahre alt und lebt seit der Scheidung seiner Eltern bei seiner Mutter. Seine beiden Geschwister leben in Pflegefamilien und die Familie ist auf Fremdleistungen angewiesen, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Durch die Suchtproblematik beider Elternteile sowie die Notwendigkeit, ihn in frühen Jahren fremd unterzubringen, kam es zur Traumatisierung. Auch er konnte in einer 10-wöchigen pferdegestützten Kindertherapie an der Problematik arbeiten – mit sehr positiven Auswirkungen auf seinen Allgemeinzustand. Leider haben sowohl das Jugendamt als auch die Krankenkasse eine Unterstützung für eine weitere Einzelförderung abgelehnt. Nur durch das DKThR kann Sebastian weiterhin geholfen werden.
Michelle ist 9 Jahre alt und mit dem Down-Syndrom geboren. Sie ist innerhalb der Hippotherapie sehr gut motivierbar. Ihre Eltern haben die Therapie zunächst selbst gezahlt, da Sozialamt und Krankenkasse eine Kostenübernahme abgelehnt hatten. Verena ist 6 Jahre alt und leidet nach Frühgeburt an einer schweren Tetraparese, d.h. sie ist gehunfähig und ständig auf Hilfe angewiesen. Die Hippotherapie verbessert ihre Körperhaltung sowie den Zustand der sehr hypertonen Muskeln immens. Auch hier sind alle Anfragen bezüglich einer Kostenübernahme gescheitet. Caroline ist 13 Jahre alt. Durch Frühgeburtlichkeit ist sie gelähmt und blind. Reiten ist für sie das einzig mögliche Bewegungsangebot. Caroline kommt bereits seit 9 Jahren wöchentlich zur Hippotherapie, die Kosten haben bislang die Eltern getragen. Weder bei Michelle, noch bei Verena oder Carolin wurden trotz ärztlicher Befürwortung die Kosten von keinem Träger übernommen und nur durch das DKThR konnte eine weiterführende Hilfe gewährleistet werden.
Leon und Lea sind Zwillinge und 5 Jahre alt. Sie sind Frühgeborene mit erheblichen gesundheitlichen Problemen. Ihre Eltern haben bereits einen hohen Kostenaufwand durch verschiedene Therapieformen tragen müssen. Die Hippotherapie schlägt bei den Kindern mit großem Erfolg an. Adin ist 7 Jahre alt und hatte peripartale Sinusvenenthromose. Das bedeutet, dass er unter starken Entwicklungsstörungen und ausgeprägter Muskelhypotonie litt. Durch Hippotherapie verbessert sich sein Zustand immens. Seine Familie hat aber ein sehr geringes Einkommen und Adins Schwester ist nun auch noch an Leukämie erkrankt. Aus finanziellen Gründen muss Adin immer wieder Therapiepausen einlegen. Nur durch das DKThR ist es möglich, die Therapiekosten für ein Jahr zu übernehmen.
Konstantin ist 4 Jahre alt und bereits in der 22. Schwangerschaftswoche mit einem Gewicht von 590 Gramm geboren. Er ist eins von 8 Kindern. Die Hippotherapie würde seine Entwicklung fördern, auch der Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrum der Kinderklinik Bethel empfahl eine solche Maßnahme. Nur durch das DKThR eingesammelte Spendengelder konnten die Therapiekosten für ein Jahr übernommen werden.
Gina ist 6 Jahre alt und lebt bei ihrer Großmutter, da die drogenabhängigen Eltern mit der Erziehung des Kindes überfordert waren. Gina ist nicht altersgemäß entwickelt. Das Heilpädagogische Voltigieren/Reiten wurde von den behandelnden Therapeuten (Logopädie, Ergopädie, Kinderarzt) dringend empfohlen, aber die Großmutter kann die Kosten nicht übernehmen. Gefördert werden 20 Einheiten a 20 Minuten.
Mit einem Antrag auf Förderung einer heilpädagogischen Maßnahme der Minister-Stein-Schule begann die Förderung von lernbehinderten/erziehungsschwierigen Grundschülern, eingebunden in eine von der AWO durchgeführten Studie, in der die Wirksamkeit des HPV untersucht werden soll. Die Schule liegt im sozialen Brennpunkt, die Eltern der Schüler sind zum größten Teil sehr gering verdienend und das gesamte Projekt abhängig von Spendengeldern.
Weiterhin fördert das DKThR eine Grundschule im sozialen Brennpunkt. Hier lernen Kinder vieler verschiedener Nationalitäten mit hohem sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Schule bietet mit Erfolg Heilpädagogisches Voltigieren/Reiten an, sucht aber ständig Finanzierungsmöglichkeiten für das Schulprojekt.